Microsoft GSA vs. Cato SASE

Zwei Wege zu Zero Trust und was das für Unternehmen wirklich bedeutet

Der klassische Netzwerk-Perimeter existiert so nicht mehr.
Heute sind es Benutzer, Geräte und Identitäten, die geschützt werden müssen. Unabhängig davon, wo gearbeitet wird.

Viele Unternehmen stehen deshalb vor einer konkreten Frage:
Welcher Ansatz passt besser zur eigenen IT- und Sicherheitsstrategie?

Zwei Lösungen mit unterschiedlichen architektonischen Ansätzen:
Microsoft Global Secure Access (GSA) und Cato SASE.

Beide verfolgen das Ziel von Zero Trust, gehen aber bewusst unterschiedliche Wege.

Zwei Ansätze, ein Ziel

Microsoft GSA: Sicherheit aus der Identität gedacht

Microsoft verfolgt einen klaren Ansatz: Identität ist der zentrale Kontrollpunkt.

Für Unternehmen, die bereits stark auf Microsoft setzen, wirkt GSA wie eine logische Erweiterung:

Was das in der Praxis bedeutet:
Sicherheit wird stark über Benutzer, Rollen und Zugriffsrichtlinien gesteuert und weniger über das Netzwerk selbst.

Einordnung aus unserer Perspektive:
Das funktioniert besonders gut, wenn die IT-Landschaft bereits klar auf Microsoft standardisiert ist.

Cato SASE: Sicherheit aus Netzwerk und Plattform gedacht

Cato verfolgt einen anderen Ansatz: Netzwerk und Sicherheit werden als integrierte Plattform betrieben.

Statt auf das öffentliche Internet zu setzen, nutzt Cato einen eigenen globalen Backbone.

Was bedeutet das für die Praxis?

Was das in der Praxis bedeutet:
Sicherheit wird nicht nur über Identität gesteuert, sondern auch über Datenfluss, Standorte und Verbindungen.

Einordnung aus unserer Perspektive:
Dieser Ansatz ist besonders spannend für Unternehmen mit verteilten Standorten, hybriden Infrastrukturen oder höheren Anforderungen an Stabilität und Steuerbarkeit.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Unterschiede

Welche Lösung passt besser?

Die Entscheidung ist weniger eine Frage von «besser oder schlechter»,
sondern von Ausgangslage und Zielbild.

Microsoft GSA passt gut, wenn:

Cato SASE passt gut, wenn:

Was in der Praxis oft unterschätzt wird

Viele Unternehmen vergleichen Funktionen.

Wichtiger ist jedoch eine andere Frage: Wie gut passt die Lösung zu Ihrer Architektur, Ihren Prozessen und Ihrem Betriebsmodell?

Denn:

Zero Trust ist kein Produkt. Es ist ein Zusammenspiel aus Strategie, Architektur und Betrieb.

Unsere Perspektive aus Projekten

In der Praxis sehen wir selten «entweder oder».

Entscheidend ist:

Erst daraus ergibt sich, welcher Ansatz sinnvoll ist und wie er sauber umgesetzt werden kann.

Fazit: Sicherheit braucht Governance und Betrieb

Microsoft GSA und Cato SASE stehen für zwei valide Wege zu Zero Trust:

Beide können funktionieren, wenn sie zur Realität des Unternehmens passen.

Weiterführende Inhalte

Welcher Ansatz passt zu Ihrer IT- und Sicherheitsstrategie wirklich?

Lassen Sie uns Ihre Ausgangslage gemeinsam einordnen:

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